sunnuntai 10. maaliskuuta 2013

Epätavallinen ja uhkaava luonto

Priit Pärnin hienoa kuvitusta Heinsaaren teokseen
 
 

Tämä mainio teos on kirjoitettu Ovidius Nason "Metamorfoosien" henkeen ja se asettuu siten pitkään fantasiakirjallisuuden perinteeseen, jossa muodonmuutoksella on keskeinen osa. Heinsaaren kirja on jo kirjana hieno: se on painettu kermankeltaiselle paperille, mutta joukossa on sinisiä, harmaita, seepioita ja oransseja sivuja. Priit Pärnin kuvitus on  rehevää ja rikasta. Kirjaa on siis jo ilo pitää kädessään. Painotyön on tehnyt Tallinna Raamatutrükikoda. Erinomaisesta käännöksestä vastaa Hannu Oittinen, kustantaja on Absurdia (2010). Oletettavasti virolaislukijalle avautuisi teoksesta rikas viitteiden maailma, jo päähenkilöiden nimetkin sisältävät tällaista viestintää, mutta ilman tätäkin tuntemusta teos on sekä hilpeä että syvällinen.

Kyseessä on novellikokoelma. Kertomukset rakentuvat niin, että "epätavallinen ja uhkaava luonto" puuttuu erilaisten virolaismiesten elämään odottamattomalla tavalla. Päähenkilöt ovat mm. "puolipalkkainen eläintentäyttäjä", "säveltäjänero", "elokuvakoneen käyttäjä", "pienasuntojen suunnittelija" jne. Yht´äkkiä heidän harmaaseen arkeen avautuu täysin odottamaton ulottuvuus, jossa he vapaasti voivat toteuttaa unelmiaan tai joihin heidät temmataan mukaan tahtomattaan. Eroottinen vire kulkee läpi koko teoksen, mutta lemmenkohtausten kuvaukset ovat ennen muuta humoristisia ("Himon ankara lieska poltti tuhkaksi koko rakkausvarannon"). Absurdi maailma kuvataan kuitenkin niin, että se tuntuu aivan todelta. Novelleista huokuu myös kirjailijan syvällinen kulttuurituntemus.

Ehkä malliksi pikakuvaus novellista "Kun Hermanni kukkii". Harmaata erkielämää viettävä harmaa arkistonhoitaja Hermann Vahtra herää joka kevät outoon tarpeeseen: "Aivan kuin suuri ja monivärinen perhonen, joka on vuoden mittaan kerännyt voimia hänen sielunsa sopukoissa, on nyt hylkäämässä kotelokopan ja tulemassa ilmoille." "Je dois aller à Langres!" soi hänen sisällään ja niin hän lähtee Riian, Berliinin, Düsseldorfin ja Luxemburgin kautta Langres´hen. Kaupungissa sadat ihmiset odottelevat häntä, jokavuotista vierasta Virosta. Hänen tapanaan on kävellä silmät sidottuina klarinettia soitellen köydellä, joka on pingoitettu kaupungin kahden kirkontornin väliin (tästä löytyy yhtymäkohta Jaan Krossin "Uppiniskaisuuden kronikkaan"). Tämän jälkeen kaupunkilaiset järjestävät hänelle juhlan. Lisäksi rehevä paakarinrouva tarjoaa hänelle joka vuosi sulojaan. Tämän harrastuksen seurauksena leipurin perheessä on jo kahdeksan Hermannin näköistä lasta (tosin paakarinisäntä heilutteli asemalla siantappoveistä Hermannin perään). Tarttoon palatessa hän on jälleen "mitättömän ja harmaan oloinen miehenpuoli". Vaimo tervehtii häntä sanoen: "Senkin sika!" Mies ei kuitenkaan saa lähtöpasseja. Nyökäten halveksivasti kohti keittiötä antaa vaimo ymmärtää, että uunissa odottaa jäähtynyt ateria.

Kertomukset ovat toinen toistaan hykerryttävämpiä, ja vaikka ne ovat absurdeja, ovat ne myös samalla syvällisiä. Teos on helppolukuinen ja se ottaa lukijan heti imuunsa. Kirja on mielestäni hyvin virolainen, mutta se on myös maailmankirjallisuutta. Kuvattujen miestyyppien joukosta jokainen lukija löytää itselleen tutun hahmon. Teoksen naiset edustavat epätävallista ja uhkaavaa luontoa. Ehkä se on myös totta...

Ennen kuin aloitat lukuhommat, keitä kannullinen lehmuksenkukkateetä ja kuuntele Pärtin "Spiegel im Spiegel". Kuinka hieno kulttuurimaa onkaan lahden eteläpuolella!



tiistai 5. maaliskuuta 2013

Sexagesimae 2. Korintherbrief 12:1-10

Liebe Leser! Hier eine alte Predigt zur Fastenzeit.

Predigt in der Deutschen Kirche Helsinki am 19.2.2006 (Sexagesimae)


Lieder: 445: 1-4, 196: 1-4, 197, 372: 1-4
Predigttext: 2. Korintherbrief 12:1-10

Liebe Gemeinde!

Der Predigttext zu diesem 2. Sonntag vor der Passionszeit steht geschrieben im 2. Korintherbrief, im 12. Kapitel:

 1 Gerühmt muss werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn. 2 Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. 3 Und ich kenne denselben Menschen - ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -, 4 der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann. 5 Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, außer meiner Schwachheit. 6 Und wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich nicht töricht; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört. 7 Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. 8 Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche. 9 Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. 10 Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten, um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

Der große und gleich berüchtigte deutscher Denker Friedrich Nietzsche behauptete, dass die Schwäche und Unterwürfligkeit die Merkmale des Christentums seien. Der Christ sei wie eine orientalische Frau, die von ihrem Herrn nur Hiebe erwartet und wenn sie versetzt werden, winselt sie im geheimen vor Vergnügen, und will mehr Schläge bekommen. Er schreibt in seinem Werk „Der Antichrist“ in folgender Weise:

  „Man soll das Christentum nicht schmücken und herausputzen: es hat einen Todkrieg gegen diesen höheren Typus Mensch gemacht, es hat alle Grundinstinkte dieses Typus in Bann getan, es hat aus diesen Instinkten das Böse, den Bösen herausdestilliert: - der starke Mensch als der typisch Verwerfliche, der "verworfene Mensch". Das Christentum hat die Partei alles Schwachen, Niedrigen, Missratnen genommen, es hat ein Ideal aus dem Widerspruch gegen die Erhaltungs-Instinkte des starken Lebens gemacht; es hat die Vernunft selbst der geistig stärksten Naturen verdorben, indem es die obersten der Geistigkeit als sündhaft, als irreführend, als Versuchungen empfinden lehrte.“

Der große Denker teilt die Menschheit zu starken und schwachen. Die starken können sich ihre Triebe und Fähigkeiten frei entfalten dank ihrer tierischen Kraft und Schonungslosigkeit, die schwachen dagegen brauchen Familien, Gewerkschaften, Parteien oder sogar die Kirche um im Lebenskampf zu überstehen.

Schleift man die gröbsten Kanten dieses Gedankeguts ab, bekommt man doch ein recht modernes Menschenbild. Also Mensch, der sich immer durchsetzt, der immer das Feinste für sich nimmt, ohne zu denken, was das für ihn oder für seine Umgebung kostet.

 In einer Zeit der Macher, der Ichbesessenen und Helden der Reality-Serien, spricht unser heutiger Predigttext über völlig andere Werte. Er plädiert für die Schwachheit. Warum das? Die menschliche Schwäche spielt für den Glauben eine wichtige Rolle. Die Rolle der Schwäche ist ganz vielfältig und zieht sich durch die Evangelien und die Briefe der Apostel hindurch. ''Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.'' sagt Jesus nach Matthäus.

 Jesus ruft die Schwachen. Die Tür zum Reich Gottes öffnet sich für all diejenigen Menschen, die ihre Verlorenheit ohne Gott erkennen. Die starken sehen das nicht ein, weil sie nicht zerbrochen sind. Bei Matthäus steht auch geschrieben: ''Kommt alle her, die ihr mühselig und beladen seid.'' oder - ''Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.''

 Schauen wir unseren heutigen Text genauer an: worum geht es eigentlich bei diesem Lob der Schwäche?

Der Apostel Paulus war ein ''starker Typ.'' Mit einer unendlichen Energie hat er seine Ziele verfolgt. Er ist für seine Überzeugungen eingetreten, war gebildet und ist so in der jüdischen Karriereleiter weit emporgestiegen: er hatte den offiziellen Auftrag, die Christen zu verfolgen und zu erledigen - ein Auftrag, den ihm sein Eifer gegen die Christen eingebracht hatte.

Dieser Paulus hat nach seiner Bekehrung auf dem Wege zu Damaskus mit demselben Eifer Jesus Christus, den Auferstandenen und lebendigen Jesus, unter den Menschen im Mittelmeerraum bekannt gemacht. Von Ort zu Ort ist er gezogen in vielen Missionsreisen, um Menschen zu Jesus zu bringen, um zum Glauben einzuladen! Er ist ein Macher, er ist was.

In heutigem Predigttext beschreibt Paulus einige Erfahrungen seines Lebens. In dritter Person spricht er über sich selbst und  beschildert seine geistlichen Höhenflüge, als er entrückt wurde, und etwas unbeschreibliches und herrliches erlebte und unaussprechliche Worte entnahm.

Andererseits beschreibt er die tiefen Täler seines Glaubenslebens, indem er sagt: „Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.“

Er leidet also unter etwas, worüber wir nichts erfahren können. Wir wissen, dass viele Gläubige sind eben wegen eines Pfahles, wegen Krankheiten oder Sprüngen, die den betroffenen belästigen.

Paulus hat zwei Ziele: erstens will er die Gemeinde in Korinth erziehen und zweitens will er etwas grundlegendes über Glauben an Jesus Christus berichten.

 Paulus hatte die Gemeinde in Korinth gegründet. Dann waren christliche Verkündiger aufgetaucht, die anders predigten und gegen Paulus intrigierten. Sie behaupteten die besseren Christen zu sein. Sie nehmen für sich in Anspruch, mehr bieten zu können: mehr Offenbarungen, mehr Zeichen, mehr Wunder. Sie rühmten sich ihrer Redekunst und ihrer Beliebtheit.

Paulus muss diese Sachlage "gewurmt" haben, denn er kommt in seinem Brief sehr ausführlich auf das Thema "rühmen" zu sprechen. Zuerst sieht es so aus, als wolle er sich rechtfertigen. Es ist nämlich keineswegs so, dass er nichts vorzuweisen hätte. Dazu hat er schon viel zu viel durchgemacht. Denn er war es ja, der im Dienste seines Herrn Jesus pausenlos unterwegs war. Auf seinen Wegen ist ihm vieles widerfahren. Meistens aber waren seine Erlebnisse schwere und schmerzhafte Erfahrungen, von denen er eine ganze Reihe aufzählt: Er hat im Gefängnis gesessen für die Botschaft vom Kreuz Christi, die er unermüdlich verbreitete. Er ist fünfmal zu Prügelstrafen verurteilt worden; einmal wurde er sogar gesteinigt. Seine langen Reisen haben ihn mehrfach in große Gefahr gebracht, ja, er hat sogar Schiffbruch erlitten.

Er durfte also zu Recht sagen: Es ist ein ziemliches Wunder, dass ich das alles überstanden habe und noch lebe. Er ist ein Macher, er ist was.

 In diesem Briefabschnitt an die Korinther macht Paulus sich selbst zum Narren, um den Gegnern den Spiegel vorzuhalten. Er lobt sich selbst ironisch in dritter und erster Person, bläht sich auf und schrumpft zusammen, aber seine Devise lautet letztlich: „Wer sein Evangelium mit Imponiergehabe und Eigenlob durchsetzen muss, der macht das Evangelium lächerlich. Gottes Reich wird nicht mit Getöse und Paukenschlag verkündigt.

Das zweite Ziel ist etwas erbauliches, wenn er sagt: „Denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ Doch wir müssen genau hinsehen - es geht nicht um die Schwäche an sich, nicht um eine Verherrlichung der Schwäche! Paulus wird inmitten seiner Stärke und seiner Schwachheit von Gott gelehrt: ''Lass dir an meiner Gnade genügen...''. Dieser eine Satz stellt alles Ringen um Gerechtigkeit, allen Einsatz für Gott, alle menschliche Stärke und Leistung ''auf die Füße'': Es ist Gottes unverdiente Gnade und Zuwendung, aus der heraus ein Mensch vor Gott gerecht wird und aus der heraus wir Gottes Liebe und Zuwendung empfangen.

 Nicht die Leistung und Stärke sind das Fundament der Beziehung und Annahme Gottes, sondern Gott wendet sich uns zu in unserer Schwäche, in unserer ganz spezifischen Art mit unseren Stärken und unserem Versagen! Er selbst spricht uns gerecht ''in Christus.''

Wo ein Mensch in und mit seiner Schwachheit leben kann und nicht daran zerbricht, da in Wahrheit zeigt sich, dass er aus Gnade lebt. Das ist genug, alles darüber hinaus ist törichtes Selbstlob.

Auch heute noch ist die Schwäche und demütig getragene Ohnmacht der Christen die bessere Werbung für die Sache ihres Herrn! Wir gewinnen weitaus mehr Menschen für ihn, wenn wir auf Macht und Einfluss verzichten, nicht jeden Spaß mitmachen und nicht immer auf der Seite der Stärkeren stehen. Da haben sich schon genügend Menschen dieser Zeit eingerichtet. Da kann nicht unser Platz sein.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.


maanantai 4. maaliskuuta 2013

Проповедь Марк 9:17-29 (Reminescere)

Дорогой читатель! Эта проповедь была происнесена несколько лет тому назад в связи с русскоязычной лютеранской церковной работы прихода Хельсинки. Тема проповеди сегодня очень актуальна в финской церкви, потому что много говорят о действительности целительницы Пиркко Яловаары.


Hyvä venäjäntaitoinen lukija. Tässä Reminescere-pyhän saarna ajankohtaisesta aiheesta eli sairauksista ja pahoista hengistä. Saarna pidetty 20. helmikuuta 2005 Myllypuron kirkossa.


Благодать вам и мир от Бога Отца нашего и Господа Иисуса Христа!
 
Какое разнообразие и какую пестроту жизни мы сегодня встретим в нашем евангелии! Какая духовная глубина откроется перед нами при этой картине! Судьбы разных людей являются тропинками в лесу, которые сойдутся с дорогой, и эта дорога путь христианина к Иисусу.
 
Остановимся в начале у учеников Иисуса. После событиях на горе преображения Иисус созвал к себе двенадцать Своих учеников и послал их по двое на проповедь и он дал им власть изгонять нечистых духов. Но сейчас после Преображения Христос сразу встречает растерянных учеников, которые не смогли изгнать беса. Почему они потерпели неудачу? Разве им не была дана власть над нечистыми духами? Возможно, ученики спорили с книжниками, пытаясь объяснить причину неудачи.
 
Услышав, в чём дело, Иисус произносит одно из самых резких обличительных слов в Евангелии: «О род неверный! Доколе буду с вами? Доколе буду терпеть вас?» Нас может удивить неожиданная горечь в словах Иисуса. Кому адресован этот упрёк? Вероятно, ученики приняли эти слова на свой счёт — они спрашивали Иисуса, почему у них ничего не получилось. Значит ли этот упрёк, что Иисус перестал любить? – Нет - его любовь бесконечна; но она и взыскательна — поэтому он строго упрекает за неверие и неверность учеников - его любовь не исключает строгости.
 
Увидев славу преображённого Иисуса, ученики «спускаются с небес на землю» и в прямом, и в переносном смысле. Они видят бессилие своих братьев, неспособных помочь несчастному юноше, видят, как маловерие одолевает их и отца мальчика сильнее, чем любой бес. И действительно, вера — дар, её нельзя накопить, ее можно потерять в одно мгновение, её может не хватить в самый важный в жизни момент.
 
В голосе Христа слышится почти отчаяние «если сколько-нибудь можешь веровать...». Но, даже когда не остаётся и «сколько-нибудь» веры, Христос никуда не исчезает, он — объективная реальность, гораздо более реальная, чем все наши помрачения. И поэтому к нему всегда можно прокричать: помоги мне, я не могу, не умею верить, но ведь ты рядом, ты любишь, ты можешь помочь!
 
Остановимся теперь у отца. Ведь его поведение нам каким то образом известно? Мы ли как в зеркале в нём самого себя найдём? Вера отца мальчика поколебалась после неудачи учеников. Отсутвие исцеления стал препятсвием веры.Отец воскликнул: "Верую, Господи! помоги моему неверию". Он увидел в Христе того, кто в силе, того, кто единственно может помочь. И его "верую!" - это слова человека, который в своём страдании ищет и находит опору в глазах, словах и действиях Христа. И знает, что просит Его помочь потому, что не знает другого способа. Видит в душе своей отсутствие веры и доверия. И не хочет быть посредником, не может стоять сам. Но просит не себе, но за другого. И Христос исцеляет по его просьбе бесноватого.
 
Мы нередко повторяем: «Верую, Господи! Помоги моему неверию». Нам не хватает веры; и мы не можем верить без помощи того, в кого веруем или хотим уверовать. Мы не можем ничего сделать для Господа без живой связи с ним, без веры и молитвы.
Да поможет нам Господь всегда молиться и верить! Там, где живут в вере, станут возможности Бога нашими возможностями.
 
Наконец нам остаётся обсудит судьбу мальчика. Наш еванелист Марк точно опишет историю болезни:  немый, нечистый дух одержил мальчика, он схватывает его и повергает его на землю, и мальчик испускает пену, и скрежещет зубами своими, и цепенеет.
 
Нам, современным людям речь о «нечистых духах» кажется странной, мы сегодня сказали бы, что мальчик болел эпилепсией, и наверно так и было. Но с другой стороны лучше не гордится своей просвещённостью: дорогие слушатели – посмотрите, о чём рассказывают в новостях день за день: о бесмысленных войнах, о террористических актах, об убийствах и порчах. Ведь люди не бесноватые? Ведь бесы действительно не активно суетуются в мире?
 
В то время, о чём расскажет наше евангелие, люди были уверены в том, что болезни являлись наказанием. Мальчик якобы сам заслужил свою болезнь из-за своей греховности. Это представление принёс надлежащим двойную бремю: сын страдает из-за болезни  и отец кроме того из-за отсутствия веры у самого себя и у сына, потому что он наверно посчитал, что без веры сына не возможно лечить.
 
Такая цепь мыслей  тоже сегодня нет исключительна. Заболеет человек на пример раком, станет он сразу спрашивать: кто или что виноват, где я поступил ошибочно, загорел, покурил, выпил или съел я слышком много или не правильно? Почему я не сделал тот или тот? Человек обвиняет себя или своё окружение. Физические страдания получают метафизические причины. Возникает вопрос о виновности. Я виноват в моей болезни и в следсвии этого, потому что мы все умрём, мы все люди наверно тоже каким-то образом виноваты.
 
Как актуален наш текст сегодня! В нашу культуру, где молодость, здоровье и поклонение внешности стали кумирами, проникнет яркая весть Иисуса о прощении грехов и виновности. Это весть освобождения. Тебе не надо нести твою бремю одиноко. Прощение значит, что Иисус забудет. Если он забудет, мы тоже можем забывать. Это милость.
 
Наш реформатор Мартин Лютер написал в начале своей книги «О свободе христианина» следующим образом: «Тот же, кто вкусил хотя бы ничтожное количество веры, никогда не сможет написать, высказать, обдумать или наслушаться достаточно о ней. Это живой "источник воды, текущей в жизнь вечную", как Христос её называет.»
 
Дорогие слушатели! Об этом действительно идёт речь в этом рассказе о чудесном исцелении мальчика. Иисус вылечит и сына и отца. Но этот рассказ растёт в более обширные масштабы: он расскажет нам о силе веры и о неё сути и возможностях. Иисус исцелит и тебя и меня сегодня.
 
Верующему всё возможно. Но это не значит, что Бог всё сделает. Но это тоже не значит, что я должен обо всём заботиться. Это значит просто, что ты открыт добрым силам Бога. Ты откроешь двери и ворота твоей души Иисусу, чтобы он мог войти в твою жизнь.
Мы самы не можем решить веруем мы или нет. Вера будет наложена на нас. Это Божия работа в моей душе через судьбы и события моей жизни. Мы ведь не решаем влюбуемся мы или нет. Любовь будет наложена на нас, таким образом и вера. Аминь.
 
 
Господь – ты отец наш,
Поддержи нас, когда мы беспомощными скитаемя
К тебе и мы чуть устаём в искушениях
И испытаниях.
Помоги нам держаться в молитве и
Верить в обетования твоего Слова.
Услышь нас ради твоего Сына
Иисуса Христоса, Господа нашего.
 
 

Tukholma noir


Edvard Munchin ”Syntinen nainen” karkasi Sven Harryn kotimuseosta. Yön hiljaisuudessa hän jätti keltaisen salongin, missä oli ollut vuosia vangittuna ja hiipi hiljaa alas pitkin valkeita, kuun valaisemia kuultolakattuja portaita ja avasi varovasti seinään katoavan suuren messinkisen liukuoven. Hiukset hulmuten nainen katosi Dalagatanin suuntaan. Seuraava havainto hänestä on hämärällä Malmskillnadstrappanilla. Hänet nähtiin lyhyesti Gösta Ekmanin näköisen Hamletin seurassa, mistä hän pakeni Östemalmin suuntaan ilman rihman kiertämää.
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiOVMdYl6I7_mihlWbGYZ99gjY9qP8XErF4QTQVTHTQZL1OvDEbD4Hkxq3EM26Pj0djBwoqqlDMWiMH7Nf9rL09tZepAiK2DXTesqzK61yds6zEgH9K8ucCbmNkAwaZcvjM0_EzCxqgF-o/s400/Hamlet+(1948)+1.jpg


Hedvig Eleonoran kirkon suntio oli sammuttamassa viimeisiä kynttilöitä, kun epätoivoinen naisolento hiuksiaan raastaen juoksi läpi kirkkosalin. Mitä hän etsi salista? Rauhaa sielulleen? Kuu leikki kirkon kupolissa ja saarnastuolin marmorilla. Nainen huusi tuskaisesti: "Jag är oändlig förtvivlad!" Hän jätti jälkeensä vain kevyen rikin katkun, ja suntio ehti nähdä vilaukselta ainoastaan hohtavan vihreät silmät.


Seuraava havainto punahiuksisesta, alastomasta naisesta on Skräddargrändiltä, jonka läpi hän vaelsi kuin unessa kohti Slussenia. Hänen kuultiin yhdessä Jenny Lindin kanssa laulavan "Somnambulan" "Tutto e sciolto"-aariaa. Tämä näky järkytti kansankodissa kasvaneita yönkulkijoita - siinä oli jotain demonista ja hämärää...se ei ollut lagom.

File:Jenny Lind in La Sonnambula.jpg 




Lopulta tämä harhaileva nainen nähtiin Katarinavägenin valleilla epätoivoisesti laulaen: 

"Men af rosor blir det en hel klenod, Än hvita som döden, än röda som blod. Det växer och växer. Jag tror jag förgår, I hjertträdets rötter det rycker och slår; Ty sorgen har nattsvarta rosor."

 

ja heittäytyvän syvyyteen. Ruumista ei kuitenkaan koskaan löydetty...Vain lehmuksen oksat vääntelehtivät koleassa tuulessa.